Ich wünsche uns allen vier Schlüssel:

Einen Schlüssel für die Hintertür -  der Herr kommt, wo und wann wir's nicht vermuten. Er kommt in denen, die sich nicht ans grosse Tor getrauen.

Einen Schlüssel für die Tür nach innen - der Herr ist inwendiger als unser Innerstes. Von dort betritt Er das Haus unseres Lebens.

Einen Schlüssel für die Verbindungstür, die zutapezierte, zugemauerte nach nebenan - im Allernächsten, welcher der Allerfremdeste ist, klopft der Herr bei uns an.

Einen Schlüssel für die Haustür, für das Portal - dort hat man Jesus mit Maria und Josef abgewiesen. Wir wollen uns nicht genieren, ihn öffentlich einzulassen in unser Leben, in unsere Welt. Werden wir sein Bethlehem heute sein?

(Aus: Und das Wort ist Kind geworden, Klaus Hemmerle)

 

Wer weiss, ob uns noch weitere Schlüssel in den Sinn kommen - so viele Türen gilt es heute aufzuschliessen, so vielen Anklopfenden begegnen wir jeden Tag. Wir oft stehen wir auch selber vor verschlossener Tür.

Möge dieses Weihnachtsfest ein Fest der Hoffnung und des Trostes sein. Gott hat als erstes seine Türen aufgeschlossen für uns Menschen. Mit dem kleinen Kind auf dem Schoss der jungen Mutter ist Er selbst bei uns eingetreten und hat uns einen "Passepartout" geschenkt.

Schliessen wir unser Herz auf für Ihn und für alle, in denen Er uns jeden Moment unseres Tages begegnen will. So wird es um uns herum hell und warm, ganz wie damals im Stall in Bethlehem.

Wir wünschen Ihnen eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und alles Gute im 2017.

Ihr Zentrum Eckstein-Team