Kapelle

Die ökumenische Einweihung und Eröffnung der Kapelle und des Zentrums fand am 6. September 1978 mit dem Bischof von Basel, Dr. Anton Hänggi, Pfarrer Jakob Frei von Kappel und dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Emilianos vom Weltkirchenrat in Genf statt.

Das "Durchbrochene Kreuz" von Josua Bösch symbolisiert nach der Vorlage des franziskanischen Kreuzes von San Damiano nicht den Gekreuzigten, sondern den Auferstandenen. Bösch schreibt dazu: "Dreieck - Schale - Kreis, Figur des aufrechten Menschen, wenn Gott und Mensch wieder eins sind. Ureinfach, eindeutig und klar. So sind wir gemeint von Anfang an. Aufrecht, nicht gekrümmt und gebeugt. Nicht gekreuzigt, nicht Opfer. Auferstanden."(Quelle)

Der Tabernakel wurde von Silvia Magnin-D’Altri gestaltet, die orthodoxe Ikone erhielt das Zentrum als Geschenk.

Im Jahr 2008 wurde die Kapelle farblich neu gestaltet, heute präsentiert sie sich schlicht und einfach. Die vier Goldpunkte an der Frontseite bedeuten die vier Evangelien. Sie nehmen die Quadratur der Decke auf und erscheinen so als Symbol für die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Die ökumenische Kapelle ist jederzeit zugänglich.